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Guerilla-Ontologie ArtikelBuch-Tipp: Das Sein und das Nichts Ein Klassiker der Philosophie des 20. Jahrhunderts Jean-Paul Sartres Hauptwerk "Das Sein und das Nichts" ist ein sperriges Buch: In kleinsten Schritten und auf mehr als 1000 Seiten entwirft der französische Meisterdenker seine Philosophie, die ihn zum Begründer des französischen Existenzialismus machen sollte. "Was ist das Sein?", ist Sartres... Die Guerilla Ontologie ist eine spezielle Form der Ontologie. Die Ontologie beschäftigt sich primär mit dem Wesen des Seins und dem Seienden aber auch mit den fundamentalen Typen von Entitäten.
Die Guerilla Ontologie basiert auf der Annahme, dass die Erkenntnis der Welt stets subjektiv sei und sich jeder Mensch aus Quellen und Anderem stets das heraussucht, was in sein Weltbild passt. Diejenigen, die diese Methode benutzen, vermischen in ihren Texten deshalb häufig Wahrheit, eigene Meinung, fremde Meinungen und komplette Fiktion, um den Leser dazu zu bringen, die Dinge kritisch zu hinterfragen.
Robert Anton Wilson beschreibt sie als Grundtechnik all seiner Bücher, wobei sie auch als Grundtechnik aller diskordischen Literatur angesehen werden darf. Durch sie muss der Leser an jeder Stelle aufs Neue hinterfragen, was nun ernst gemeint und was erfunden ist. Sie ist möglicherweise aufgrund der "beschleunigten Beschleunigung innerhalb neuen Wissens" notwendig, da ein Buch - beziehungsweise die vom ihm entworfene "Realitätslandkarte", wenn es schließlich gedruckt ist, bereits wieder veraltet sein kann.
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